Falten

Rollen: Jetzt legst du die Gurten oben auf das Tuch und rollst den Schirm sanft auf.

 
Wir empfehlen, das Ende nicht unter den Rest zu klemmen und eine „saubere“ Rolle zu formen, sondern ganz einfach zu Ende zu rollen. So verhindern wir, dass das Tuch und vor allem die Verstärkungen in der Profilnase zu enge Radien erfahren, was ihnen, wie den Leinen auch, schadet. Aufgrund der Resultate von Porositätsmessungen vermuten wir auch, dass es dem Tuch nicht gut tut, wenn man am Schluss auf den Schirm kniet, um die Restluft auszupressen. Wir gehen davon aus, dass die starke punktuelle Belastung für den negativen Einfluss verantwortlich ist.

Noch was. Die Handorgelmethode funktioniert auch, wenn du alleine bist. Du beginnst mit der Eintrittskante und schlägst Bahn um Bahn, wie beschrieben, bis zum Stabi ein (gefalteter Teil z.B. mit verpacktem Gurtzeug im Rucksack beschweren). Dann tust du dasselbe mit der Austrittskante und fertig ist die Geschichte. Nicht so schnell und schön aber vom Zweck her genauso gut.

So, das wär’s. Kompressionsband drum, ab in den Innensack, mit den restlichen Flug-utensilien in den Rucksack und ab ins verdiente Bier!

   
   
 
Lagern

Bei der Lagerung ist es entscheidend, dass der Schirm trocken und lichtgeschützt aufbewahrt wird. Sollte er beim Packen noch feucht oder gar nass sein, öffne ihn zu Hause und trockne ihn komplett. Diese kann recht lange dauern, achte dabei speziell auf die Tragegurten.
Schau auch darauf, dass der Flügel nicht mit Lösungsmitteln wie Öl, Benzin etc. in Kontakt kommt (Auto). Diese greifen das Material an.

Wir hoffen, dir mit diesem Artikel einige „alte neue Punkte“ anschaulich erläutert zu haben und wünschen dir, dass du noch lange Freude an Deinem Gleitschirm hast.

Dein High-Adventure Team / Text : Reto Heutschi

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