Etwas
vom Wichtigsten bezüglich Schirmpflege ist, ihn nicht
an der Sonne liegen zu lassen. Sei es vor dem Start, nach
der Landung oder während einer Soaringpause. Nimm ihn
doch rasch auf und leg ihn in den Schatten. Vor allem auch
im Süden, denn da brennt die Sonne noch um einiges stärker.
UV schadet dem Tuch enorm und wir wollen Flugstunden und nicht
Grillzeit!
Sollte der Schirm wirklich stark verschmutzt
sein, empfiehlt es sich, den Dreck und vor allem auch Spuren
des lieben Viehs (Dung ist recht aggressiv!) mit lauwarmem
Wasser, allenfalls ganz wenig Seife und einem weichen Lappen
auszuwaschen. Verwende auf keinen Fall Lösungsmittel
oder rauhe Schwämme, diese greifen die Beschichtung und
das Tuch selber an. Kleinere Flecken lässt man am besten
einfach Flecken sein, denn häufiges Putzen ist fast schädlicher
als ein Landeplatzsouvenir.
Sollten Sand oder Steine in den Kammern sein, empfiehlt es
sich, diese auszuleeren. Vielleicht hat deine Tüte dazu
vorgesehene Öffnungen, prima. Sonst geht es am einfachsten,
den Schirm bei wenig Wind auf die Nase zu stellen.
Sollte dein Flügel mal mit Salzwasser in Kontakt gekommen
sein, wasche ihn gründlich mit Süsswasser aus, denn
Salzkristalle sind recht scharfkantig und bekommen dem Tuch
auf die Dauer schlecht.
Nach all dem Putzen ist es wichtig, den Schirm vor dem Verpacken
wieder sehr gut zu trocknen und zwar nicht an der Sonne (UV!).
Noch ein Tipp für die echt sportlichen
unter uns. Trekker kommen öfter mal ins Schwitzen als
die Bähnliflieger. Sollte das bei dir der Fall sein,
empfiehlt es sich, eine schweissstoppende Schicht zwischen
Rücken und Schirm vorzusehen. Unsere Ausdünstung
ist nämlich nicht gerade pH-neutral und somit schädlich
für unser Flugzeug.
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